Spanische Regierung plant Abzug des Salvamento Maritimo und Stilllegung von NGO-Rettungsschiffen

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 30.01.2019 - 18:15

Die spanische Regierung plant den Abzug des Salvamento Marítimo im westlichen 
Mittelmeer, um die Fluchtpassaage von Marokko und Algerien nach Spanien um 50 
Prozent zu drosseln. Die Schiffe und Hubschrauber der Seenotrettung sollen nicht 
mehr proaktiv das Seegebiet patrouillieren, sondern nur noch in dokumentierten 
Notfällen zur Rettung auslaufen, wie aus Brüssel gemeldet wird. Die 
NGO-Rettungsschiffe sollen nach Regierungsplan stillgelegt werden. Es handelt 
sich um einen Plan des proaktiven Ertrinkenlassens, in dem Papier wird mit 
Vergleichszahlen der Todesraten in den verschiedenen Mittelmeerregionen 
operiert. ? Im Dezember 2018 hat das Salvamento Marítimo sein eigenständiges 
öffentliches Meldesystem über Twitter etc. vollständig eingestellt und dadurch 
ein Blackout der Informationen über Boat-people im westlichen Mittelmeer 
produziert. - ?European Solution? dann also auch im westlichen Mittelmeer?

https://ffm-online.org/spanien-plant-abzug-der-seenotrettung-im-westlichen-mittelmeer/