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Alarmphone: Zeugnis eines Überlebenden: 62 boatpeople werden von einem Frachter illegal nach Libyen zurückgeschafft

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 13.02.2019 - 10:40

Das Alarmphone wurde heute von Überlebenden eines Bootes angerufen, die
auf einem Handelsschiff illegal nach Libyen zurückgeschafft wurden. Wie
so viele andere auch, wurde auch diese Gruppe von 62 Personen von der
Besatzung belogen,ihnen wurde gesagt, sie würden nach Europa gebracht.
Einer der Überlebenden erzählte uns, was mit ihnen gemacht wurde - wir
wollen dieses wichtige Zeugnis mit euch teilen:

"Es war gestern Abend gegen 23:00 Uhr. Wir waren schon weit gekommen,

Treffen der europäischen Bürgermeister

Gespeichert von Seebruecke am Sa., 09.02.2019 - 16:16

Solidarität muss praktisch werden: Heute treffen sich europäische Bürgermeister*innen, um sichere Häfen zu schaffen und Menschenrechte auf See zu verteidigen. Wenn Regierungen versagen, muss Zivilgesellschaft einspringen. Solidarität kennt keine Grenzen! Die Seebrücke Lüneburg dankt allen beteiligten Bürgermeister*innen und wünscht eine erfolgreiche Konferenz. Am 28.2.2019 wird  nun endlich in Lüneburg der Stadtrat entscheiden, ob Lüneburg sich zum sicheren Hafen erklärt.

Sea-Eye Rettungsschiff erhält Namen des ertrunkenen Alan Kurdi

Gespeichert von Seebruecke am Di., 05.02.2019 - 12:08

Am 10. Februar gibt Sea-Eye der "Professor Albrecht Penck" einen neuen Namen. Die Schiffstaufe wird in kleinem Rahmen im Hafen von Palma de Mallorca durchgeführt. Der Verein bat die Familie Kurdi bereits im Dezember erfolgreich um die Genehmigung, dem Schiff nach seinem ersten Einsatz, den Namen ihres verstorbenen Jungen geben zu dürfen. Die Familie willigte ein und nahm zudem die Einladung des Vereins an, die Taufe des Schiffes selbst durchzuführen. Vater Abdullah Kurdi und die Tante des Jungen Fatima Kurdi, werden dazu eigens nach Mallorca reisen.

40 europäische Hilfsorganisationen fordern die Bundesregierung auf, die Seenotrettung nicht länger zu blockieren.

Gespeichert von Seebruecke am Mo., 04.02.2019 - 22:03

Zahlreiche europäische Hilfsorganisationen haben die Bundesregierung aufgerufen, sich für schnelle und verbindliche Verfahren für die aus Seenot geretteten Flüchtlinge einzusetzen. Jedes Mal, wenn ein Schiff Geflohene im Mittelmeer gerettet habe, führten die EU-Regierungen quälende und langwierige Debatten darüber, wo das Schiff anlegen und welche Länder die Geretteten aufnehmen könnten, hieß es in einem am Freitag veröffentlichten offenen Brief an Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).

Sechs Tote jeden Tag – UN legt erschütternde Bilanz für 2018 vor

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 30.01.2019 - 18:22

Die Fahrt über das Mittelmeer ist für Bootsflüchtlinge noch gefährlicher geworden. 2018 kamen pro Tag sechs Migranten bei dem Versuch, Europa zu erreichen, ums Leben, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk beklagt. Linkspolitikerin Jelpke spricht von „verbrecherischer Flüchtlingspolitik“.