Ticker

Flüchtlinge von libyscher Küstenwache von Bord gezwungen und eingesperrt

Gespeichert von Seebruecke am Do., 22.11.2018 - 02:43

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat die libysche Küstenwache die 
auf dem Schiff Nivin gegen ihre Rückschiebung nach Libyen
protestierenden Flüchtlinge von Bord gezwungen und in Haftlager
gesperrt. Den Betroffenen steht nun angeblich ein Verfahren wegen
"Piraterie" bevor. So werden aus Flüchtlingen, die den libyschen
Folterlagern zu entkommen versuchen, "Piraten" gemacht, und die EU
wäscht ihre Hände in Unschuld.

Siehe auch den Bericht  von 16.11.2018 im Ticker  "Verzweifelte Flüchtlinge auf Frachtschiff"

Italien will „Aquarius“ festsetzen

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 21.11.2018 - 15:09

ROM taz | Italien verschärft seinen Kurs gegen die in der Flüchtlingsrettung im Mittelmeer tätigen Hilfsorganisationen. Am Dienstag ordnete ein Untersuchungsrichter in Catania die Beschlagnahmung des von den Ärzten ohne Grenzen und SOS Méditerranée eingesetzten Schiffs „Aquarius“ sowie das Einfrieren mehrerer Bankkonten an.

NACH ZWANGSPAUSE WIEDER IN SEE

Gespeichert von Seebruecke am Do., 15.11.2018 - 10:26
Die private Rettungsorganisation „Sea Eye“ sticht diese Woche mit einem neuen Schiff in See. Nach viermonatiger Zwangspause könne die Organisation so die Rettung von schiffbrüchigen Flüchtlingen im Mittelmeer wieder aufnehmen, sagte „Sea Eye“-Gründer Michael Buschheuer.

Heute NDR Kultur 13. November 20:00 : Es gibt nur ein kleines Happy End. Die Flucht nach der Flucht - Jahre später

Gespeichert von Seebruecke am Di., 13.11.2018 - 10:12
2007 überlebte Micky gemeinsam mit 150 anderen Flüchtlingen die Überfahrt von Libyen nach Sizilien. In Italien bekam der Eritreer kein Asyl, verließ als Illegaler das Land und floh weiter nach Schweden. Er wurde zurückgeschoben nach Italien und floh erneut in die Schweiz. Dort bekam der Meeresbiologe Asyl, fand eine minderwertige, aber gut bezahlte Arbeit und lebt heute in Basel.

Mehr als 2.000 Migranten 2018 im Mittelmeer gestorben

Gespeichert von Seebruecke am Di., 13.11.2018 - 09:57

Seit Beginn des Jahres sind nach Angaben der Vereinten Nationen 2.040 Migranten und Flüchtlinge auf dem Mittelmeer bei der gefährlichen Überfahrt nach Europa gestorben. Allein vergangene Woche seien mindestens 52 Menschen im westlichen Mittelmeer umgekommen oder würden vermisst, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf mit. Seit Januar erreichten den Angaben nach mehr als 101.000 Männer, Frauen und Kinder Europas südliche Küsten.

08.11.2018 Alarmphone meldet 100 Personen in Seenot

Gespeichert von Seebruecke am Fr., 09.11.2018 - 21:09

Gestern Abend, am 7. November 2018, erhielt das Alarmphone einen
direkten Anruf um 18.18 Uhr MEZ von einem Mann auf einem Boot vor der
Küste Libyens. Er sagte, dass sie etwa 100 Menschen auf dem Schlauchboot
seien, darunter mehrere Frauen und Kinder, die dringend gerettet werden
mussten. Sie waren bereits in der Nacht zuvor aufgebrochen und über 19
Stunden auf See, als sie uns anriefen. Später haben wir ihre
GPS-Position erhalten und blieben mit ihnen bis heute Morgen um 4.06 Uhr
MEZ telefonisch in Kontakt.