Ticker

Kriminalisierung Iuventa: Italien eröffnet strafrechtliche Untersuchung gegen RetterInnen

Gespeichert von Seebruecke am Fr., 19.10.2018 - 20:11

Fast ein Jahr nach der Beschlagnahmung des Rettungsschiffs Iuventa der Organisation Jugend Rettet hat die Staatsanwaltschaft im italienischen Trapani offiziell Ermittlungen gegen 22 Personen eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, durch ihre Rettungseinsätze im zentralen Mittelmeer vor der libyschen Küste, illegale Einwanderung nach Italien begünstigt zu haben. Zehn der Betroffenen waren Besatzungsmitglieder der Iuventa. Im Falle einer Verurteilung drohen den Crew Mitgliedern bis zu 15 Jahre Haft.

UNO: Drei Millionen Menschen in Afghanistan sind in absoluter Ernährungsunsicherheit

Gespeichert von Seebruecke am Fr., 19.10.2018 - 10:21
Kabul (IRIB) - Der Menschenrechtskoordinator der Vereinten Nationen in Afghanistan hat gewarnt, dass mindestens drei Millionen Afghanen in absoluter  Ernährungsunsicherheit leben und die Gefahr einer Hungersnot ihr Leben bedroht.

Das Sea-Watch-Aufklärungsflugzeug Moonbird schafft es, den Betrieb wieder aufzunehmen, während die Sterblichkeitsrate auf ein Rekordniveau steigt

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 10.10.2018 - 23:50

Das Aufklärungsflugzeug Moonbird, das Sea-Watch in Zusammenarbeit mit der Schweizer Humanitarian Pilots Initiative betreibt, wurde von der maltesischen Regierung über drei Monate lang ohne Rechtsgrundlage am Einsatz gehindert. In Folge der Blockade der zivilen Seenotrettung erreichte die Sterblichkeitsrate an der europäischen Seegrenze ein Rekordhoch – aktuell ertrinkt eine von fünf Personen bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren.

Neues italienisches Schiff in Zusammenarbeit mit Sea-Watch auf dem Weg ins Mittelmeer, um Leben zu retten

Gespeichert von Seebruecke am Do., 04.10.2018 - 23:52
Die Mare Jonio, ein 37,5 m langes Schiff unter italienischer Flagge, welches das zivilgesellschaftliche Projekt „Mediterranea“ in Zusammenarbeit mit Sea-Watch betreiben wird, ist heute in Richtung zentrales Mittelmeer aufgebrochen. Begleitet von der Astral der spanischen NGO Proactiva Open Arms wird die Mare Jonio an der tödlichsten Grenze der Welt die zivile Seenotrettung weiterführen. Die Zahl der Todesopfer liegt aufgrund der anhaltenden Blockade ziviler Seenotrettung auf einem Rekordniveau. Heute erreichte das Schiff internationale Gewässer.