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Erzbischof von Malta: Nicht auf dem Rücken von Migranten verhandeln

Gespeichert von Seebruecke am Mo., 07.01.2019 - 21:56

„Das menschliche Leben hat keinen Preis und die Verhandlungen sollten nie zu Lasten derer gehen, die in Schwierigkeiten sind“: Dieser Appell kommt von Maltas Erzbischof Charles Scicluna, der am Samstag das Schiff MV Lifeline im Hafen von Malta besucht hat. 

Wie aus einer Mitteilung der kleinen Bischofskonferenz Maltas hervorgeht, habe der Erzbischof die Crew des Schiffes Lifeline getroffen und erneut an die Politik appelliert, auf dass „Europa ohne weitere Verzögerung handelt, um unsere Brüder und Schwestern zu retten,“ die sich noch auf dem Meer befänden.

Ertrunkene an den Ufern der Lybischen Küstenstadt Sirte angeschwemmt

Gespeichert von Seebruecke am Sa., 05.01.2019 - 04:18

Während die Seenotrettungsschiffe vor der Küste Maltas verharren und durch die europäische Abschottungspolitik gehindert werden, Menschen vor dem ertrinken zu retten, sind erneut geflüchtete im Mittelmeer ertrunken. Das ist das Ergebnis der Behinderung von Seenotrettung. Hamburg, Berlin, Bremen, Hildesheim und Marburg haben sich bereit erklärt die 49 von den Seenotrettungsschiffen Sea-Watch 3 und Professor Penck geretteten Menschen aufzunehmen. Weil Seehofer mauert, können unsere zivilen Seenotretter den Menschen nicht zu Hilfe kommen.

Massive Kritik von der Menschenrechtskommissarin des Europarats und der Delegation des deutschen Bundestags

Gespeichert von Seebruecke am Fr., 04.01.2019 - 23:34

Dunja Mijatovic, die Menschenrechtskommissarin des Europarates fordert die europäischen Staaten auf, unverzüglich den von der Sea-Watch 3 und der  Sea-Eye 2  geretteten Flüchtlingen einen „sicheren Hafen“ anzubieten.

Brief vom Bürgermeister von Neapel an die Sea-Watch 3

Gespeichert von Seebruecke am Do., 03.01.2019 - 23:10

Auf #SeaWatch3 erhielten wir einen Brief vom Bürgermeister von Neapel. Wir sind tief bewegt und froh, dass europäische Solidarität noch etwas bedeutet, wenn nicht für Innenminister, dann für die Bürgermeister und Menschen einer wachsenden Bewegung von #SolidarityCities. Danke

Seenotrettung statt Seehofer!

Gespeichert von Seebruecke am Do., 03.01.2019 - 00:00

Die Situation auf dem Mittelmeer ist unerträglich, menschenverachtend, vergleichbar aber weitaus dramatischer als im Juni des vergangenen Jahres. Seit nun 13 Tagen finden 32 Menschen an Bord der „Sea-Watch 3“ keinen sicheren Hafen. Die Menschen auf der „Prof. Albrecht Penck“ warten bereits seit sechs Tagen. In der gestrigen Nacht hat sich das Wetter rapide verschlechtert. Die Schiffe befinden sich in einer bedrohlichen Lage, ohne dass sie einen sicheren Hafen anlaufen dürfen. Unser Protest hat Wirkung gezeigt: Über 30 Städte haben sich zu sicheren Häfen erklärt.

Offener Brief von Sea-Eye an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 02.01.2019 - 17:27

Sea-Eye hat am heutigen 1. Januar 2019 in einem Offenen Brief an die Abgeordneten der Fraktionen der CDU/CSU, der SPD, der Grünen, der FDP und der Linken appelliert, den geretteten Schiffbrüchigen im Mittelmeer zu einem sicheren Hafen zu verhelfen. Hier das Schreiben im Wortlaut:

Sehr geehrte Abgeordnete, Sehr geehrte Damen und Herren,

Sea-Eye rettet 17 Menschenleben auf Hoher See

Gespeichert von Seebruecke am So., 30.12.2018 - 10:44

Kurz vor Jahreswechsel am Samstag den 29.12.2018 rettet die Crew der "Professor Penck" (von der zivilen Seenotrettungsorganisation Sea-Eye), 17 in Seenot geratenen Menschen das Leben. Die Völlig erschöpften geflüchteten befanden sich auf einem kleinen überladene Fischerboot 43 km vor der lybischen Küste. Die Geretteten stammen aus sieben afrikanischen Nationen. Sie stammen aus Mali, Nigeria, Cameroon, dem Sudan, Sierra Leone, Ivory Coast und Guinea Conakry. Sie berichten der Crew von Folter, Menschenhandel und willkürlicher Gewalt. Der jüngste von ihnen ist gerade einmal 17 Jahre alt.