Ticker

Treffen der europäischen Bürgermeister

Gespeichert von Seebruecke am Sa., 09.02.2019 - 16:16

Solidarität muss praktisch werden: Heute treffen sich europäische Bürgermeister*innen, um sichere Häfen zu schaffen und Menschenrechte auf See zu verteidigen. Wenn Regierungen versagen, muss Zivilgesellschaft einspringen. Solidarität kennt keine Grenzen! Die Seebrücke Lüneburg dankt allen beteiligten Bürgermeister*innen und wünscht eine erfolgreiche Konferenz. Am 28.2.2019 wird  nun endlich in Lüneburg der Stadtrat entscheiden, ob Lüneburg sich zum sicheren Hafen erklärt.

Sea-Eye Rettungsschiff erhält Namen des ertrunkenen Alan Kurdi

Gespeichert von Seebruecke am Di., 05.02.2019 - 12:08

Am 10. Februar gibt Sea-Eye der "Professor Albrecht Penck" einen neuen Namen. Die Schiffstaufe wird in kleinem Rahmen im Hafen von Palma de Mallorca durchgeführt. Der Verein bat die Familie Kurdi bereits im Dezember erfolgreich um die Genehmigung, dem Schiff nach seinem ersten Einsatz, den Namen ihres verstorbenen Jungen geben zu dürfen. Die Familie willigte ein und nahm zudem die Einladung des Vereins an, die Taufe des Schiffes selbst durchzuführen. Vater Abdullah Kurdi und die Tante des Jungen Fatima Kurdi, werden dazu eigens nach Mallorca reisen.

40 europäische Hilfsorganisationen fordern die Bundesregierung auf, die Seenotrettung nicht länger zu blockieren.

Gespeichert von Seebruecke am Mo., 04.02.2019 - 22:03

Zahlreiche europäische Hilfsorganisationen haben die Bundesregierung aufgerufen, sich für schnelle und verbindliche Verfahren für die aus Seenot geretteten Flüchtlinge einzusetzen. Jedes Mal, wenn ein Schiff Geflohene im Mittelmeer gerettet habe, führten die EU-Regierungen quälende und langwierige Debatten darüber, wo das Schiff anlegen und welche Länder die Geretteten aufnehmen könnten, hieß es in einem am Freitag veröffentlichten offenen Brief an Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).

Sechs Tote jeden Tag – UN legt erschütternde Bilanz für 2018 vor

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 30.01.2019 - 18:22

Die Fahrt über das Mittelmeer ist für Bootsflüchtlinge noch gefährlicher geworden. 2018 kamen pro Tag sechs Migranten bei dem Versuch, Europa zu erreichen, ums Leben, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk beklagt. Linkspolitikerin Jelpke spricht von „verbrecherischer Flüchtlingspolitik“.

Flüchtlinge auf der Sea watch 3 warten weiterhin auf eine Lösung

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 30.01.2019 - 18:17

Auf Anordnung des EGMR muss Italien den 47 Flüchtlingen an Bord des 
Rettungsschiff /Sea-Watch 3/ Essen, Wasser und medizinische Unterstützung 
zukommen lassen. Die Regierung müsse die Menschen "schnellstmöglich" versorgen, 
ordnete der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte an. Der Gerichtshof 
verpflichtete die italienische Regierung außerdem, ihn regelmäßig über die Lage 
auf dem Schiff informieren. Dem Antrag, dass die Geflüchteten das Boot verlassen 
dürfen, kam das Gericht dagegen nicht nach. Die /Sea-Watch 3/ hatte die Menschen 

Spanische Regierung plant Abzug des Salvamento Maritimo und Stilllegung von NGO-Rettungsschiffen

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 30.01.2019 - 18:15

Die spanische Regierung plant den Abzug des Salvamento Marítimo im westlichen 
Mittelmeer, um die Fluchtpassaage von Marokko und Algerien nach Spanien um 50 
Prozent zu drosseln. Die Schiffe und Hubschrauber der Seenotrettung sollen nicht 
mehr proaktiv das Seegebiet patrouillieren, sondern nur noch in dokumentierten 
Notfällen zur Rettung auslaufen, wie aus Brüssel gemeldet wird. Die 
NGO-Rettungsschiffe sollen nach Regierungsplan stillgelegt werden. Es handelt 
sich um einen Plan des proaktiven Ertrinkenlassens, in dem Papier wird mit