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Das zivile Seenotrettungsschiff der Organisation OpenArms wird in Barcelona festgehalten

Gespeichert von Seebruecke am Di., 15.01.2019 - 09:08

Die spanischen Behörden verhindern ein erneutes Auslaufen der Open Arms mit der zynischen Begründung, dass sie gegen "die Verpflichtung, die auf See Geretteten im nächsten Hafen abzusetzen" verstoßen hätten. Die Häfen, die die Open Arms nicht reingelassen haben. Während die zivilen Seenotretter*innen in den europäischen Häfen festgehalten werden, sterben die geflüchteten Menschen auf offener See. So wurden in den letzten 48 Stunden erneut sieben angeschwemmte Leichen an der Libyschen Küste bei Sirte geborgen.

Erzbischof von Malta: Nicht auf dem Rücken von Migranten verhandeln

Gespeichert von Seebruecke am Mo., 07.01.2019 - 21:56

„Das menschliche Leben hat keinen Preis und die Verhandlungen sollten nie zu Lasten derer gehen, die in Schwierigkeiten sind“: Dieser Appell kommt von Maltas Erzbischof Charles Scicluna, der am Samstag das Schiff MV Lifeline im Hafen von Malta besucht hat. 

Wie aus einer Mitteilung der kleinen Bischofskonferenz Maltas hervorgeht, habe der Erzbischof die Crew des Schiffes Lifeline getroffen und erneut an die Politik appelliert, auf dass „Europa ohne weitere Verzögerung handelt, um unsere Brüder und Schwestern zu retten,“ die sich noch auf dem Meer befänden.

Ertrunkene an den Ufern der Lybischen Küstenstadt Sirte angeschwemmt

Gespeichert von Seebruecke am Sa., 05.01.2019 - 04:18

Während die Seenotrettungsschiffe vor der Küste Maltas verharren und durch die europäische Abschottungspolitik gehindert werden, Menschen vor dem ertrinken zu retten, sind erneut geflüchtete im Mittelmeer ertrunken. Das ist das Ergebnis der Behinderung von Seenotrettung. Hamburg, Berlin, Bremen, Hildesheim und Marburg haben sich bereit erklärt die 49 von den Seenotrettungsschiffen Sea-Watch 3 und Professor Penck geretteten Menschen aufzunehmen. Weil Seehofer mauert, können unsere zivilen Seenotretter den Menschen nicht zu Hilfe kommen.