Pushbacks im Ägäischen Meer

Gespeichert von Seebruecke am So., 01.11.2020 - 14:32

28. Oktober / Ägäis - Allein im Oktober hat die NGO Aegean Boat Report 32 illegale Pushbacks durch die griechische Küstenwache verzeichnet. 881 Kinder, Frauen* und Männern* wurde das Recht auf Asyl verwehrt. Die griechische Regierung und ihre Behörden verletzen Grund- und Menschenrechte von Flüchtenden. News from the Med

Kein Moria 3.0 auf den Kanarischen Inseln!

Gespeichert von Seebruecke am So., 01.11.2020 - 14:24

2020/ Kanaren - Auf den Kanaren kommen immer mehr Bootsflüchtlinge an. Allein in diesem Jahr sind dort mehr als 8000 Migrant*innen angekommen und es herrscht ein zunehmend menschenfeindliches Klima. Die Lager sind überfüllt und auch dort leben die Menschen unter zutiefst unwürdigen Bedingungen. Das spanische Festland weigert sich die Menschen aufzunehmen. Tagesblatt.lu

Beweise für Mitwirken der EU an illegalen Pushback

Gespeichert von Seebruecke am So., 01.11.2020 - 14:20

Oktober 2020/ Europa - Die EU muss sich nun den Vorwürfen stellen, an den illegalen Pushbacks in der Ägäis beteiligt zu sein. Mithilfe von Daten von NGOs, Beweismaterial und Berichten von Zeug*innen, hat ein Medienteam offenlegen können, dass die EU-Grenzschutzagentur Frontex passiv sowie aktiv in den Zurückweisungen involviert ist. Spiegel

15 Menschen ertrunken. Weitere Tote im Mittelmeer

Gespeichert von Seebruecke am Do., 22.10.2020 - 10:41

Mindestens 15 Menschen sind gestern nach Angaben der IOM im #Mittelmeer ertrunken, 5 Überlebende wurden durch Fischer gerettet. Das sind 15 weitere Opfer der tödlichen Politik Europas. Weiterhin sind fast alle zivilen Seenotrettungsschiffe festgesetzt und Hilfsorganisationen werden durch europäische Staaten verfolgt.

Seenotrettungsschiff "Alan Kurdi" erneut festgesetzt

Gespeichert von Seebruecke am Di., 13.10.2020 - 12:06

Gestern haben italienische Behörden das zivile Rettungsschiff “Alan Kurdi” erneut festgesetzt. Die Schiffe Sea-Watch 4, Ocean Viking und Mare Jonio sind ebenfalls festgesetzt: Die lebensrettende Arbeit der Hilfsorganisationen wird dadurch bewusst verhindert. In den vergangenen Wochen sind hunderte Menschen ertrunken und noch mehr von der sogenannten libyschen Küstenwache auf See nach Libyen verschleppt worden.

Fast 200 Todesfälle vor Libyen im September

Gespeichert von Seebruecke am Sa., 03.10.2020 - 10:53

14.-25. September / Libyen – Bei sechs Schiffsunglücken verloren mindestens 190 Menschen ihr Leben oder gelten als vermisst. Die Schiffsbrüchigen wurden von Fischerbooten vor der libyschen Küste gerettet und überwiegend von den Behörden nicht als Seenotfälle anerkannt. Allein in diesem Jahr wurden 471 Todesfälle im Mittelmeer gemeldet. Die Dunkelziffer ist hoch. Alarm Phone, IOM / Missing Migrants Project

 

Vorschlag für neuen EU-Migrationspakt

Gespeichert von Seebruecke am Sa., 03.10.2020 - 10:53

23. September / Europa – Der Vorschlag der EU-Komission sieht nach wie vor kein europäisches Seenotrettungsprogramm vor. Es fordert zwar die Entkriminalisierung der Seenotrettung, jedoch äußert es sich nicht zur Kooperation der EU mit der sogenanntenlibyschen Küstenwache, die flüchtende Menschen in die Lager zurückzwingt. SOS Mediterranee, tagesschau