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UNHCR: Tödliche Gefahren bei Flucht über das (zentrale) Mittelmeer rasant  gestiegen

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 30.01.2019 - 18:13

Die tödlichen Gefahren der Flucht über das Mittelmeer haben für Flüchtlinge und 
Migranten im vergangenen Jahr nach UN-Angaben alarmierende Ausmaße angenommen. 
Besonders drastisch war die Entwicklung zwischen Libyen und den EU-Ländern Malta 
und Italien, berichtete das Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Genf. Dort stieg die 
Todesrate fast auf das Dreifache: während 2017 ein Migrant für alle 38 
Ankömmlinge auf See ums Leben kam, war es im vergangenen Jahr ein Toter für alle 
14 Ankömmlinge. Wahrscheinlich habe die Einschränkung der Such- und 

Rettungsschiff in Not: Sea-Watch-Helfer kritisiert die EU. Interview mit Thomas Scheible von Sea-Watch

Gespeichert von Seebruecke am Do., 24.01.2019 - 23:21

19 Tage lang ließ kein Staat die Sea-Watch 3 in einem Hafen anlegen. In dieser Zeit erwischte das Hilfsschiff unter anderem ein heftiger Sturm. Thomas Scheible saß fast drei Wochen mit 32 Migranten im Mittelmeer fest. Die Haltung der EU im aktuellen Fall der Sea Watch 3 erschüttert ihn.

Das Interview der WAZ: https://www.waz.de/politik/rettungsschiff-in-not-sea-watch-helfer-kritisiert-die-eu-id216286923.html

 

Sea-Watch 3 ist mit einem Medican konfontiert

Gespeichert von Seebruecke am Do., 24.01.2019 - 13:17

Ein seltenes Wetterphänomen mit Namen Medican ,macht der Sea- Watch3 zu schaffen. Die #SeaWatch3 sucht Schutz vor bis zu 7 Meter hohen Wellen, Regen und eisigem Wind. An Bord sind seit 5 Tagen 47 Menschen, die letzten Samstag aus Seenot gerettet wurden. Europa, wir brauchen einen sicheren Hafen! Das Zeltdach auf dem Achterdeck ist undicht, es ist feucht und kalt. 

Der verantwortungsloser Rückzug aus der Mission Sophia, ist eine tödliche Entscheidung

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 23.01.2019 - 20:53

über den deutschen Rückzug aus der EU-Mission »Sophia«

Geflüchtete aus Seenot zu retten könnte einfach sein: Ihre Boote sind per Radar zu orten und sie verfügen über Satellitentelefone, mit denen sie Notrufe absetzen können. Es ist eine Frage des Wollens. Die Bundesregierung will nicht: Die Marine wird kein neues Schiff zur Unterstützung von »Sophia« ins Mittelmeer schicken. Die EU-Mission hat den Auftrag, Schleuser zu bekämpfen und Geflüchtete in Seenot zu retten.

Internationaler Strafgerichtshof ermittelt gegen Internierungslager Flughafen Tripolis

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 23.01.2019 - 20:19

Das Mitiga-Internierungslager am Flughafen Tripolis dient auch zur extralegalen (willkürlich, außerhalb des Gesetzes stehend) Haft sowie der Folter und Erpressung von Boat-people. Es wird von der Special Deterrence Force (SDF) in Tripolis betrieben, mithin dem Innenministerium und dem Präsidentenpalast unter Serraj. Gegen alle drei Instanzen wird ermittelt, wie der „Libya Observer“ mitteilt. Die IOM nutzte das Lager für Abschiebungen.