Malta-Einigung ist keine Lösung!

Gespeichert von Seebruecke am Di., 24.09.2019 - 10:41

Heute einigten sich die Innenminister von Malta, Deutschland, Finnland, Frankreich und Italien bei einem EU-Treffen in Malta auf eine Übergangslösung zur Aufnahme und Verteilung von auf dem Mittelmeer geretteten Menschen. Endlich soll es einen freiwilligen Notfallmechanismus geben. Die Vorstellung der genauen Ergebnisse steht noch aus.

Evangelische Kirche will eigenes Rettungsschiff ins Mittelmeer schicken

Gespeichert von Seebruecke am Do., 19.09.2019 - 10:12

Dass im Mittelmeer noch immer Menschen ertrinken, sei nicht hinnehmbar, findet die evangelische Kirche. Gemeinsam mit anderen Organisationen will sie nun ein eigenes Rettungsschiff schicken. Sie erfüllt damit die Forderung einer Basisbewegung.

Malta verweigert Aufnahme „Ocean Viking“ rettet vor Libyen 48 Flüchtlinge

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 18.09.2019 - 23:08

Während weitere Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot gerettet werden, streiten Italien und Malta über Zuständigkeiten. Die Geretteten bleiben derweil im Ungewissen.

Das private Rettungsschiff „Ocean Viking“ hat 48 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Die Menschen, darunter Frauen, Kleinkinder und ein Baby, seien mit einem Holzboot rund 50 Seemeilen von der libyschen Küste entfernt in Seenot geraten, teilten die Organisationen „Ärzte ohne Grenzen“ und SOS Méditerranée am Dienstag per Twitter mit. Die beiden Initiativen betreiben das Schiff gemeinsam.

Evakuierung der "Alan Kurdi"

Gespeichert von Seebruecke am Fr., 13.09.2019 - 09:54

Tagelang fand die "Alan Kurdi" keinen sicheren Hafen für ihr Schiff - inzwischen hat Malta auch die letzten Migranten evakuiert. Doch nun erheben die deutschen Seenotretter Vorwürfe gegen die Regierung.

Die deutsche Seenotrettungsorganisation Sea-Eye fühlt sich von der maltesischen Regierung unter Druck gesetzt. Das sagte Gorden Isler, Sprecher der NGO, dem SPIEGEL, nachdem Malta die fünf auf dem Schiff verbliebenen Migranten evakuiert hatte.

Seenotrettung: Evangelische Kirche will Schiff ins Mittelmeer schicken - Vereinsgründung, Kauf und Umbau eines Bootes geplant

Gespeichert von Seebruecke am Do., 12.09.2019 - 17:40

Berlin (epd). Die evangelische Kirche will gemeinsam mit anderen Organisationen ein Schiff zur Rettung von Menschen aus Seenot ins Mittelmeer schicken. Dass dort weiterhin Menschen ertrinken, sei etwas, das man nicht hinnehmen könne, sagte der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche Heinrich Bedford-Strohm, in Berlin. Er kündigte an, dass ein Verein gegründet werden soll, der ein eigenes Schiff kauft.

„Wir brauchen offene Häfen“ Carola Rackete wird von geehrt

Gespeichert von Seebruecke am Do., 12.09.2019 - 17:36

Die deutsche Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete wurde am Dienstagabend in Barcelona mit der Ehrenmedaille des katalanischen Regionalparlaments geehrt. Ausgezeichnet wurde auch der Gründer der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms, Oscar Camps. Überreicht wurden die Ehrenmedaillen vom katalanischen Parlamentspräsidenten Roger Torrent, die Laudatio hielt Fußballtrainer Pep Guardiola.

Minderjährige drohen mit Suizid – Sea-Eye wendet sich an maltesisches Gericht

Gespeichert von Seebruecke am Do., 05.09.2019 - 22:56

Am Samstagmorgen rettete die Crew der ALAN KURDI auf dem Weg in die libysche SAR-Zone 13 Menschen aus einem überladenen Holzboot in der maltesischen SAR-Zone. Malta weigert sich die Koordinierung zu übernehmen und verweist an Deutschland. Italien verbot die Einfahrt in italienische Gewässer. Die 13 Männer, davon 8 Minderjährige, wollten nach Lampedusa, hielten aber Kurs auf Sizilien. Einen Kompass gab es nicht. Aus eigener Kraft hätte das überladene Holzboot keinen Ort sicher erreichen können.