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10.05.2019 Im Mittelmeer sind 66 Menschen von der "Mare Jonio" und der italienischen Küstenwache vor dem Ertrinken gerettet worden.

Gespeichert von Seebruecke am Sa., 11.05.2019 - 11:52

Das Schiff "Mare Jonio" der italienischen Organisation Mediterranea und die italienische Marine  haben auf dem Mittelmeer Dutzende Flüchtlinge aufgenommen. Die Marine rettete nach eigenen Angaben vor der libyschen Küste 36 Menschen vor dem Ertrinken, darunter zwei Frauen und acht Kinder. Das Schiff "Mare Jonio" der italienischen Organisation Mediterranea nahm 30 weitere Menschen auf, darunter zwei schwangere Frauen und vier Minderjährige.

10.5.2019 Dutzende Tote bei Bootsunglück vor Tunesien

Gespeichert von Seebruecke am Sa., 11.05.2019 - 11:41

Vor der tunesischen Küste sind nach Angaben des UN-Flüchtlingswerks UNHCR mindestens 65 Menschen ertrunken. Das Boot, mit dem die Migranten nach Europa gelangen wollten, sei etwa 45 Seemeilen (rund 83 Kilometer) vor der tunesischen Küstenstadt Sfax untergegangen, teilte die Organisation am Freitag mit. Die tunesische Nachrichtenagentur TAP sprach mit Verweis auf lokale Behörden von mindestens 70 Toten.

Schlauchboot mit ca. 80 Personen 45n.m. vor Libyen in Seenot

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 08.05.2019 - 19:28

Die Moonbird (Aufklärungsflugzeug der Seenotrettungsorganisation Seawatch) entdeckte am 8.5.2019 um 18:20 ein weißes Schlauchboot mit ca. 80 Menschen an Bord 45 Meilen vor der Libyschen Küste. Es stellte sich heraus, dass die Seenotleitstellen waren bereits informiert waren und das zivile Seenotrettungsschiff "Mare Jonio", obwohl in der Nähe befindlich, nicht alarmierten. 

8.5.2019 um 11:15 Boot mit ca. 150 Menschen an Bord in Seenot vermisst

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 08.05.2019 - 13:47

Boot in Seenot vor Libyen. Alarmphone berichtet: "Seit dem Morgen sind wir in Kontakt mit einem Boot, mit 150 Personen. Nachdem wir eine GPS-Position um 11:15 Uhr MESZ erhalten haben, haben wir sie an MRCC Rom weitergeleitet. Bootsmotor ist kaputt, es klafft ein Loch, Wasser kommt herein." Das Boot und die darauf befindlichen Menschen werden seitdem vermisst.

Sea-Watch gewinnt vor Gericht in Den Haag

Gespeichert von Seebruecke am Mi., 08.05.2019 - 13:07

Der niederländische Staat hat die Sea-Watch 3 zu Unrecht seit Anfang April am Auslaufen gehindert – zu diesem Schluss kam heute ein Gericht in Den Haag, dem die Beurteilung unseres Eilantrags gegen die Festsetzung des Schiffs oblag. Das Urteil bestätigt die politische Motivation hinter der neuen Verordnung der niederländischen Regierung, welche die Grundlage für die Blockade bot und Sea-Watch als einziger NGO keine Übergangszeit zugestand. Die Sea-Watch 3 wird ihren Such- und Rettungseinsatz so bald wie möglich wieder aufnehmen.