Aktiontag der Seebrücken #LeaveNoOneBehind

Trotz maßgeblicher Veränderungen und Einschnitte in unserem Alltag dürfen besonders schutzbedürftige Personen in Deutschland und an den europäischen Außengrenzen nicht in Vergessenheit geraten. Wir möchten mit dieser Videoaktion gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer*innen aus Lüneburg ein Zeichen gegen die Entrechtung Schutzsuchender setzen. Besonders zu Zeiten der Corona-Pandemie müsse Solidarität mit besonders Schutzbedürftigen eingefordert werden. Dazu zählt die Evakuierung aller Menschen aus den überfüllten Lagern an den EU-Außengrenzen und ihre dezentrale Unterbringung in aufnahmebereiten Ländern und Kommunen!
Tausend Dank an die zahlreichen tollen Videos, die ihr uns zugeschickt habt! Lasst uns weiter laut sein!
#LeaveNoOneBehind

05.04.2020

Video von der Demo in Lüneburg am 06.07.2019

100 qm Riesenbanner wurde am 20.06.2019 in Lüneburg von Kletteraktivisten*innen am Weltflüchtlingstag vom Wasserturm entrollt.

Die Aktion ist Teil der Aktionswoche #Yachtfleet der Seenotrettungsorganisation  Mission Lifeline. Wir senden allen Seenotretter*innen ein Zeichen der Unterstützung und Solidarität von unserem Lüneburger Wasserturm! Lüneburg muss sich endlich dem Städtebund der  "sicheren Häfen" anschließen.

 

 

 

💫Wir alle sind die SEEBRÜCKE und zusammen sind wir stark!💫

Deswegen fordern wir gemeinsam mit Menschen aus der Politik, der Zivilgesellschaft und den Kirchen im Palermo Appell:

  • Sichere Fluchtwege
  • Ein gerechtes Verteilungsprogramm für Geflüchtete
  • Kommunale Aufnahme
  • Staatliche Seenotrettung
  • Solidariät mit der zivilen Seenotrettung

LÜNEBURG ZUM SICHEREN HAFEN ERKLÄREN

Wenn die Regierungen in Europa versagen, dann liegt es an den Städten zu handeln!

60 Städte sind schon mit gutem Beispiel vorangegangen.

Arnsberg, Bad Lippspringe, Berlin, Bielefeld, Blomberg, Bonn, Brilon, Braunschweig, Bremen, Cloppenburg, Cuxhaven, Detmold, Düsseldorf, Erlangen, Flensburg, Freiburg, Greifswald, Halle (Saale), Hamburg, Hannover, Region Hannover, Heidelberg, Hildesheim, Hildesheim Landkreis, Jena, Kassel, Karlsruhe, Kempen, Kiel, Köln, Konstanz, Krefeld, Leipzig, Lübeck, Mainz, Marburg, Meschede, Neubrandenburg, Nordhorn, Oldenburg, Olsberg, Osnabrück, Potsdam, Regensburg, Rostock, Rottenburg, Schleswig-Flensburg, Solingen, Sylt, Thedinghausen, Tübingen, Trier, Viersen, Wiesbaden, Wetter (Ruhr)

Wir in Lüneburg heißen Menschen in Not willkommen! Wir fordern von der Stadt die Tore für Schutzsuchende weit zu öffnen und
Lüneburg öffentlich zum Sicheren Hafen für Gerettete aus dem Mittelmeer zu erklären.

Kommentar Radio Zusa Lüneburg zum sicheren Hafen erklären

Es wird Zeit, dass die Parteien und Regierungen unser NEIN zum Sterben im Mittelmeer und unser klares Nein zum Rassismus stärker spüren als den Druck der Stammtische.

Wir fordern den Lüneburger Stadtrat auf, sich endlich den Städtebund der "sicheren Häfen" anzuschließen und nicht länger Teil der europäischen Menschenrechtsverletzungen zu sein.

 Auf dieser Karte finden sich alle Städte, die sich bereits als "Sicheren Hafen" bezeichnet oder darüber diskutiert haben: 

Karte ansehen

 

JETZT AUF DEM MITTELMEER / ein interaktives Tool von SOS-Mediterranee

interaktives Tool