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Kundgebung am 27.10.20

+++ KUNDGEBUNG LÜNEBURG ZUM SICHEREN HAFEN 27.10. ++++

Bereits 200 Städte und Kommunen haben sich zum sicheren Hafen erklärt. Lüneburg gehört noch immer nicht dazu. Das kann so nicht bleiben!

Der Antrag Lüneburg zum sicheren Hafen zu erklären soll bei der nächsten Stadtratsitzung diskutiert werden, nachdem er das letzte mal vertagt wurde.

Am Tag der Sitzung wollen wir von der Seebrücke Lüneburg deshalb mit euch erneut ein Zeichen für ein solidarisches Lüneburg setzen und somit den Politiker*innen Druck machen, dem Antrag zuzustimmen.

Kommt dafür zur KUNDGEBUNG am Dienstag, den 27. Oktober um 15:30 Uhr auf den Marktplatz!
Anschließend können wir gemeinsam mit dem Fahrrad zum Gut Wienebüttel fahren, wo die Stadtratsitzung ab 17 Uhr stattfinden wird.

Um sicherer Hafen zu sein fordern wir von der Stadt Lüneburg:
• sich auf Bundesebene für eine menschenwürdige Migrationspolitik und eine Entkriminalisierung der Seenotrettung einzusetzen
• sich bereit zu erklären Geflüchtete über den Verteilungsschlüssel hinaus aufzunehmen
• und sich für sichere und langfristige Bleibeperpektiven hier vor Ort einzusetzen

Wenn ihr an der Stadtratsitzung als Zuschauer*in teilnehmen wollt, meldet euch vorher per Mail an bei: Ratsbuero@stadt.lueneburg.de

 

Gedenken der Toten

Gedenken an die Verstorbenen auf dem Mittelmeer -
Am 11.10.2013 gerieten 268 Menschen vor der Insel Lampedusa in Seenot und ertranken, weil die Rettungsstellen ihre Notrufe zu lange ignorierten. Aus diesem Anlass wollen wir 7 Jahre nach dem Unglück allen Verstorbenen im Mittelmeer gedenken.

 

 

Wir machen weiter!

Wieder einmal hat der Lüneburger Stadtrat eine Chance vertan, sich von seiner menschlichen Seite zu zeigen. Sowohl der von der Fraktion der Linken eingereichte Antrag, Menschen aus dem aktuellen Krisengebiet Moria aufzunehmen als auch der von den Linken und Grünen getragene Antrag, Lüneburg zum Sicheren Hafen für geflüchtete Menschen zu machen, wurden heute im Laufe der Stadtratssitzung nicht diskutiert.
Mit der Entscheidung, Menschen aus Moria zu evakuieren und Lüneburg zum „Sicheren Hafen“ zu erklären, hätte heute ein Symbol für Menschlichkeit gesetzt werden, und damit gezeigt werden können, dass unsere Stadt keine Gleichgültigkeit gegenüber notleidenden und flüchtenden Menschen toleriert! Denn Migration ist kein Verbrechen!
Diese Gleichgültigkeit bzw. das zu geringe Engagement, das vom Stadtrat immer wieder gezeigt wird, wollen wir nicht weiter tolerieren. Deshalb rufen wir dazu auf, sich auf allen Ebenen zu engagieren. Regelmäßig finden Mahnwachen auf dem Marktplatz statt. Lasst uns gemeinsam dem Rat zeigen, dass diese Form von Politik nicht hinnehmbar ist. Wir machen weiter! #wirhabenplatz

 

100 qm Riesenbanner


Video von der Demo in Lüneburg am 06.07.2019nbanner wurde am 20.06.2019 in Lüneburg von Kletteraktivisten*innen am Weltflüchtlingstag vom Wasserturm entrollt.

Die Aktion ist Teil der Aktionswoche #Yachtfleet der Seenotrettungsorganisation  Mission Lifeline. Wir senden allen Seenotretter*innen ein Zeichen der Unterstützung und Solidarität von unserem Lüneburger Wasserturm! Lüneburg muss sich endlich dem Städtebund der  "sicheren Häfen" anschließen.

 

 

 

💫Wir alle sind die SEEBRÜCKE und zusammen sind wir stark!💫

Deswegen fordern wir gemeinsam mit Menschen aus der Politik, der Zivilgesellschaft und den Kirchen im Palermo Appell:

  • Sichere Fluchtwege
  • Ein gerechtes Verteilungsprogramm für Geflüchtete
  • Kommunale Aufnahme
  • Staatliche Seenotrettung
  • Solidariät mit der zivilen Seenotrettung

 

LÜNEBURG ZUM SICHEREN HAFEN ERKLÄREN

Wenn die Regierungen in Europa versagen, dann liegt es an den Städten zu handeln!

60 Städte sind schon mit gutem Beispiel vorangegangen.

Arnsberg, Bad Lippspringe, Berlin, Bielefeld, Blomberg, Bonn, Brilon, Braunschweig, Bremen, Cloppenburg, Cuxhaven, Detmold, Düsseldorf, Erlangen, Flensburg, Freiburg, Greifswald, Halle (Saale), Hamburg, Hannover, Region Hannover, Heidelberg, Hildesheim, Hildesheim Landkreis, Jena, Kassel, Karlsruhe, Kempen, Kiel, Köln, Konstanz, Krefeld, Leipzig, Lübeck, Mainz, Marburg, Meschede, Neubrandenburg, Nordhorn, Oldenburg, Olsberg, Osnabrück, Potsdam, Regensburg, Rostock, Rottenburg, Schleswig-Flensburg, Solingen, Sylt, Thedinghausen, Tübingen, Trier, Viersen, Wiesbaden, Wetter (Ruhr)

Wir in Lüneburg heißen Menschen in Not willkommen! Wir fordern von der Stadt die Tore für Schutzsuchende weit zu öffnen und
Lüneburg öffentlich zum Sicheren Hafen für Gerettete aus dem Mittelmeer zu erklären.

Kommentar Radio Zusa Lüneburg zum sicheren Hafen erklären

Es wird Zeit, dass die Parteien und Regierungen unser NEIN zum Sterben im Mittelmeer und unser klares Nein zum Rassismus stärker spüren als den Druck der Stammtische.

Wir fordern den Lüneburger Stadtrat auf, sich endlich den Städtebund der "sicheren Häfen" anzuschließen und nicht länger Teil der europäischen Menschenrechtsverletzungen zu sein.

 Auf dieser Karte finden sich alle Städte, die sich bereits als "Sicheren Hafen" bezeichnet oder darüber diskutiert haben: 

Karte ansehen

 

JETZT AUF DEM MITTELMEER / ein interaktives Tool von SOS-Mediterranee

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