#LeaveNoOneBehind

Petition: Lüneburg zum Sicheren Hafen. Jetzt!

https://weact.campact.de/petitions/luneburg-zum-sicheren-hafen-jetzt

Wir machen weiter!

  Wir fordern Lüneburg auf, sich wie bereits 203 andere Kommunen in       Deutschland  zum Sicheren Hafen zu erklären und somit Solidarität mit     Geflüchteten zu zeigen!

  Wir brauchen eure Unterschriften, um den Lüneburger Stadtrat dazu zu bewegen,   dem Antrag zum Sicheren Hafen zuzustimmen!

  Konkret fordert der Antrag die Stadt Lüneburg auf:
  • sich auf Bundesebene für eine menschenwürdige Migrationspolitik und für eine       Entkriminalisierung der Seenotrettung einzusetzen
  • sich bereit zu erklären Geflüchtete über den Verteilungsschlüssel hinaus           aufzunehmen
  • und sich für sichere und langfristige Bleibeperspektiven hier vor Ort einzusetzen

    Warum ist das wichtig?

  Auch während Corona gibt es immer noch Menschen an Europas Außengrenzen,      die vor Terror und Armut geflohen sind. Für die meisten Geflüchteten bedeutet       die aktuelle Pandemie eine noch größere Gefahr, da Hygienestandards und     medizinische Versorgung in den Unterkünften an den EU-Außengrenzen nicht gewährleistet werden können. Solidarität ist umso wichtiger in Zeiten einer globalen Pandemie und wir sagen: Solidarität kennt keine Grenzen!

Gemeinsam können wir Lüneburg zum Sicheren Hafen erklären und uns gegen die tödliche Abschottungspolitik der EU richten! Mit diesem Aufruf zeigen wir, dass unsere Stadt keine menschenverachtende Gleichgültigkeit toleriert!

Jede Unterschrift zählt! Lasst uns zusammen zeigen: Wir haben Platz!

Für weitere Informationen:

Was ist ein Sicherer Hafen?: https://seebruecke.org/sichere-haefen/ueberblick/

Flüchtlingsrat Niedersachen: https://www.nds-fluerat.org/

LeaveNoOneBehind Kampagne: https://leavenoonebehind2020.org/

 

 

Vielen Dank an all diejenigen, die am Dienstag, den 27.10.20, bei der Kundgebung und anschließend bei der Fahrrad-Demo zum Gut Wienebüttel dabei waren!❤

Leider wurde der Antrag Lüneburg zum Sicheren Hafen zu erklären wieder verschoben, da das Thema Heizpilze vorgezogen wurde.. Aber wir bleiben hartnäckig!!!


Wir möchten gerne noch einen Redebeitrag von diesem Tag mit Euch teilen:

Es geht um Grenzen, um Ränder und um Übergänge. An Europas Außengrenzen warten und harren und verzweifeln Menschen, die auf eine gerechtere Zukunft hoffen, EINEN SICHEREN HAFEN.
Aber was hindert sie daran? Gesetze! Und wer macht diese Gesetze? Menschen wie wir, wir können Gesetze als gesetzt sehen, ODER sie den weltlichen und menschlichen Bedürfnissen anpassen. Das darf heute ein Übergang sein, damit auch Lüneburg für diese Menschen ein Sicherer Hafen sein kann, und wir den GesetzgeberInnen somit zeigen, dass es allerhöchste Zeit ist. Es ist eine Grenze erreicht, die nicht mehr, schon lange nicht mehr ertragen werden kann. Es ist Zeit etwas zu verändern. An den Rändern!
Ein Beispiel: Menschen, die auf ihr Äußeres achtend und täglich weiße Hemden tragen um sauber darzustehen, müssen nicht nur die Hemden waschen, sondern auch den Inhalt. Sonst werden die Ränder unsauber. Es geht nicht nur um den Schein, sondern um das Menschlichsein.
Helft uns mehr Sichere Häfen entstehen zu lassen. Dies ist die Kraft, die in uns ist, das Schöpferisch-Verändernde, das Menschliche.
Wir können nicht das Mittelmeer teilen, um Sichere Fluchtrouten zu ermöglichen. Lasst die Seenotrettung Ihre Arbeit wieder aufnehmen. Es muss sich was ändern. An den Rändern! Im politischen Denken und Handeln. Vom Individuellen zum Globalen Wohle wandeln. Packen wir es an, weckt die, die noch schlafen,


Lüneburg zum Sicheren Hafen!

#schafftsicherehäfen #LeaveNoOneBehind

 

Balkanbrücke Banner

 

 

Kundgebung am 27.10.20

+++ KUNDGEBUNG LÜNEBURG ZUM SICHEREN HAFEN 27.10. ++++

Bereits 200 Städte und Kommunen haben sich zum sicheren Hafen erklärt. Lüneburg gehört noch immer nicht dazu. Das kann so nicht bleiben!

Der Antrag Lüneburg zum sicheren Hafen zu erklären soll bei der nächsten Stadtratsitzung diskutiert werden, nachdem er das letzte mal vertagt wurde.

Am Tag der Sitzung wollen wir von der Seebrücke Lüneburg deshalb mit euch erneut ein Zeichen für ein solidarisches Lüneburg setzen und somit den Politiker*innen Druck machen, dem Antrag zuzustimmen.

Kommt dafür zur KUNDGEBUNG am Dienstag, den 27. Oktober um 15:30 Uhr auf den Marktplatz!
Anschließend können wir gemeinsam mit dem Fahrrad zum Gut Wienebüttel fahren, wo die Stadtratsitzung ab 17 Uhr stattfinden wird.

Um sicherer Hafen zu sein fordern wir von der Stadt Lüneburg:
• sich auf Bundesebene für eine menschenwürdige Migrationspolitik und eine Entkriminalisierung der Seenotrettung einzusetzen
• sich bereit zu erklären Geflüchtete über den Verteilungsschlüssel hinaus aufzunehmen
• und sich für sichere und langfristige Bleibeperpektiven hier vor Ort einzusetzen

Wenn ihr an der Stadtratsitzung als Zuschauer*in teilnehmen wollt, meldet euch vorher per Mail an bei: Ratsbuero@stadt.lueneburg.de

 

Gedenken der Toten

Gedenken an die Verstorbenen auf dem Mittelmeer -
Am 11.10.2013 gerieten 268 Menschen vor der Insel Lampedusa in Seenot und ertranken, weil die Rettungsstellen ihre Notrufe zu lange ignorierten. Aus diesem Anlass wollen wir 7 Jahre nach dem Unglück allen Verstorbenen im Mittelmeer gedenken.

 

 

100 qm Riesenbanner


Video von der Demo in Lüneburg am 06.07.2019nbanner wurde am 20.06.2019 in Lüneburg von Kletteraktivisten*innen am Weltflüchtlingstag vom Wasserturm entrollt.

Die Aktion ist Teil der Aktionswoche #Yachtfleet der Seenotrettungsorganisation  Mission Lifeline. Wir senden allen Seenotretter*innen ein Zeichen der Unterstützung und Solidarität von unserem Lüneburger Wasserturm! Lüneburg muss sich endlich dem Städtebund der  "sicheren Häfen" anschließen.

 

 

 

?Wir alle sind die SEEBRÜCKE und zusammen sind wir stark!?

Deswegen fordern wir gemeinsam mit Menschen aus der Politik, der Zivilgesellschaft und den Kirchen im Palermo Appell:

  • Sichere Fluchtwege
  • Ein gerechtes Verteilungsprogramm für Geflüchtete
  • Kommunale Aufnahme
  • Staatliche Seenotrettung
  • Solidariät mit der zivilen Seenotrettung

 

LÜNEBURG ZUM SICHEREN HAFEN ERKLÄREN

Wenn die Regierungen in Europa versagen, dann liegt es an den Städten zu handeln!

60 Städte sind schon mit gutem Beispiel vorangegangen.

Arnsberg, Bad Lippspringe, Berlin, Bielefeld, Blomberg, Bonn, Brilon, Braunschweig, Bremen, Cloppenburg, Cuxhaven, Detmold, Düsseldorf, Erlangen, Flensburg, Freiburg, Greifswald, Halle (Saale), Hamburg, Hannover, Region Hannover, Heidelberg, Hildesheim, Hildesheim Landkreis, Jena, Kassel, Karlsruhe, Kempen, Kiel, Köln, Konstanz, Krefeld, Leipzig, Lübeck, Mainz, Marburg, Meschede, Neubrandenburg, Nordhorn, Oldenburg, Olsberg, Osnabrück, Potsdam, Regensburg, Rostock, Rottenburg, Schleswig-Flensburg, Solingen, Sylt, Thedinghausen, Tübingen, Trier, Viersen, Wiesbaden, Wetter (Ruhr)

Wir in Lüneburg heißen Menschen in Not willkommen! Wir fordern von der Stadt die Tore für Schutzsuchende weit zu öffnen und
Lüneburg öffentlich zum Sicheren Hafen für Gerettete aus dem Mittelmeer zu erklären.

Kommentar Radio Zusa Lüneburg zum sicheren Hafen erklären

Es wird Zeit, dass die Parteien und Regierungen unser NEIN zum Sterben im Mittelmeer und unser klares Nein zum Rassismus stärker spüren als den Druck der Stammtische.

Wir fordern den Lüneburger Stadtrat auf, sich endlich den Städtebund der "sicheren Häfen" anzuschließen und nicht länger Teil der europäischen Menschenrechtsverletzungen zu sein.

 Auf dieser Karte finden sich alle Städte, die sich bereits als "Sicheren Hafen" bezeichnet oder darüber diskutiert haben: 

Karte ansehen

 

JETZT AUF DEM MITTELMEER / ein interaktives Tool von SOS-Mediterranee

interaktives Tool